Home arrow Über Uns / Cam  
 
Home
Nachrichten
Termine
Über Uns / Cam
Flugzeugpark
Fliegen Lernen
Mit Fliegen
Piloten Info
Forum
Gästebuch
Foto Galerie
Web Links
Impressum Kontakt
Webcam EDRM
Webcam EDRM
Das Wetter heute
Das Wetter morgen
Geschichte PDF Drucken E-Mail
1. Die Gründerjahre

Nachdem Anfang der 50er Jahre die Sportfliegerei von den Alliierten endlich wieder freigegeben war, fanden sich Anfang 1954 Amerikaner vom neugebauten Militärflughafen Hahn einerseits und nicht minder flugbegeisterte Moselaner andererseits um einen Plan zu schmieden, von dem wir heute noch profitieren: Die Gründung eines Segelflugvereins und 2 Jahre später dann die Errichtung eines Sportflugplatzes auf dem königlichen Berg „Mont Royal“.

Am 21.05.1954 war es soweit: Der Deutsch Amerikanische Segelflugclub e.V. wurde gegründet .Gleich am Abend der Gründungsversammlung unterschrieben 29 der 51 Anwesenden die Beitrittserklärung. Von diesen 29 sind heute noch einige Mitglieder aktiv: z.B. Horst Dahlke der sich heute noch als Segelfluglehrer verdient macht. Die Mitgliederzahl wuchs bereits innerhalb der ersten Monate auf knapp 100.Dieser Mitgliederstand hat auch heute, 50 Jahre später noch seine Gültigkeit. Da der junge Verein weder im Besitz fertiger Flugzeuge noch von Bodengerätschaften war , traf man sich wochentags im Bachkeller in Traben-Trarbach um das nötige Rüstzeug zu bauen. Am Wochenende zog man dann gemeinsam auf ein Fluggelände bei Wittlich-Wengerohr um zu fliegen. Ein eigener Platz war zu diesem Zeitpunkt der größte Wunsch. Davon später .

2. Die Flugzeuge

Der erste Schulgleiter des DASC, eine SG38 ,stand gesponsert von einer Firma ,den Mitgliedern im Sommer 1954 zur Verfügung. Es war allerdings mehr ein Verhau aus Holz und Drähten mit einem völlig frei vor den Tragflächen liegenden Sitz, mit dem nach kräftezehrendem Gummiseilstart die ersten Hüpfer gemacht wurden. Ein Flugzeug für das Piloten der heutigen modernen Hochleistungssegler nur ein respektvolles Schmunzeln übrig haben.

So erwarb man auch bald, vorfinanziert von einigen Clubmitgliedern die erste Rhönlerche, die dann Ostern 1955 vom damals schnellsten Piloten der Welt Mayor Charles Yaeger (er hatte im Oktober 1947 mit der legendären Bell X1 zum ersten Mal die Schallmauer durchbrochen) und seiner Gattin am Moselufer auf den Namen „Liebeskummer“ getauft wurde.

1956 erwarb der Club dann eine Ka2b. Ein Doppelsitzer in Holzbauweise der dem Club bis in die neunziger Jahre erhalten blieb, und heute in optimalen Zustand im Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe steht.

Etliche Jahre später, denn der Club hatte sich durch den Bau des Platzes erheblich verschuldet, kaufte man eine Ka8, einen Einsitzer in Gemischt-Bauweise und ein sehr bewährtes Anfängermuster. Auch dieser Typ wird heute noch im Club geflogen.

Es gab auch eine separate Motorfliegergruppe, die Ihre Flugzeuge privat unterhielt, jedoch Mitte der 60er Jahre in dem Segelflugclub aufging.

Anfang der 70er bereicherte dann eine Ka6 den Flugzeugpark des DASC, ein Hochleistungssegler mit dem Clubmitglied Emil Scherer Landesmeister wurde und u. a. Flüge bis nach St. Florentin in Frankreich durchführte. Auch die Ka6 begeistert heute noch mit Ihrer Leichtigkeit und exzellenten Steigwerten.

Die Anschaffung des ersten Motorseglers, der legendären „Whiskey-Delta“ war ein Meilenstein der Clubgeschichte. Sie sollte über Jahrzehnte die Piloten mit hoher Zuverlässigkeit und günstigen Betriebskosten erfreuen.1991 kam ein 2. Motorsegler hinzu.

Die Ära der modernen GFK- Segler wurde Ende der 70er eingeläutet, als der Club seine erste ASW19 erwarb. Diese Bauweise mit kreuzweise übereinander laminierten Glasfasematten und extrem glatter Oberfläche, hat sich inzwischen am Markt durchgesetzt, zeichnen sich doch diese Flugzeuge durch sehr gute Flugleistungen und eine hohe Wertstabilität aus.

Diese Gründe sprachen 1986 auch für den Erwerb des 1.GFK-Doppelsitzers einer SF34. Leider währte die Freude an diesem Flugzeug nicht lange, wurde es bereits nach einem halben Jahr im Ausbildungsbetrieb von einem Schüler „zerlegt“. Ersatz musste her, die erste ASK21 wurde gekauft, der Mercedes unter den Schulungsdoppelsitzern! Gutmütigkeit, Langstrecken- und sogar Kunstflugtauglichkeit prädestinieren die ASK21 geradezu für den Schulbetrieb, Streckenflugtraining und Gastflugeinsatz. Diese Vorteile überzeugten die Clubmitglieder so sehr, dass 1998 eine 2. ASK 21 angeschafft wurde. Diese beiden Doppelsitzer sind heute die meistgenutzten Flugzeuge im Verein und mehrmals pro Jahr auch „auf Achse“ im Anhänger unterwegs zu diversen nationalen und internationalen Wettbewerben, oder zum Streckenflugtraining in die französischen Seealpen, wo besonders im Frühjahr Wetterbedingungen herrschen , die Flüge in große Höhen und über lange Distanzen in die traumhafte Alpenkulisse ermöglichen. Auch Kunstfluglehrgänge werden mit unserer „India Tango“, so die Wettbewerbskennung einer der beiden ASK 21 besucht, oder sie finden, wie im vergangenen Herbst auf unserem Heimatflugplatz Mont Royal statt. Hier konnten 7 weitere Clubmitglieder die Segelkunstflugberechtigung erwerben, die hohe Schule des Kunstflugs ohne Motor. Ihr Können werden sie bei großen und kleinen Flugplatzfesten beweisen.

Ein besonderes Clubflugzeug ist seit nunmehr über 2 Jahrzehnten als Schleppmaschine oder für Gastflüge im Einsatz, es gehört einfach schon zum klassischen Bild unsere 4sitzige Morane. Die unter ihrem Kennzeichenkürzel „Yankee Hotel“ bekannte Maschine aus französischer Produktion gehört zum Flugplatz wie der Tower und wurde bei einer der technischen Überholungen, die ein Flugzeug über sich ergehen lassen muss um den jeweils neuesten Sicherheitsstandards zu entsprechen komplett auf besonders lärmarmen Betrieb umgerüstet. Diese tief greifenden technischen Maßnahmen umfassten u. a. eine komplett neue Schalldämpferanlage sowie einen neuen 4Blattpropeller und führten zu einer deutlichen Abnahme der Lärmbelastung im Fluge. Seither trägt die Morane, ganz unserer Clubphilosophie entsprechend wie andere Vereinsflugzeuge auch, den blauen Umweltengel. Solche Maßnahmen entlasten nicht nur die Bevölkerung sondern auch die über Land fliegenden Piloten denn besonders lärmarme Flugzeuge sind auch auf anderen Flugplätzen gerne gesehen, und werden bei Lande und Abfertigungsgebühren besonders berücksichtigt.

Im Jahr 2000 entschieden sich die Clubmitglieder für eine neue, zusätzliche Sparte der Fliegerei, dem Ultraleichtflug. Eine ganz modernen Sparte der zivilen Fliegerei bei dem die Flugzeuge ein max. Abfluggewicht von 472,5 kg nicht überschreiten dürfen. Diese Klasse hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt und wartet heute mit einem sehr breiten Angebot leistungsfähiger und sehr wirtschaftlicher Flugzeuge auf. Diese sind größtenteils vollwertige dreiachsgesteuerte Kleinflugzeuge die einen Flugleistungsvergleich mit den wesentlich teureren 4Sitzern nicht zu scheuen brauchen und einen bislang unbekannten Sicherheitsaspekt aufweisen: das so genannte Gesamtrettungsgerät. Dieses beinhaltet einen großen Fallschirm der, vom Piloten im Extremfall per Minirakete gezündet und entfaltet, das UL samt seiner Insassen sanft zur Erde schweben lässt. Der DASC entschied sich für die Anschaffung eines „Wild Thing“. Ein uriger Hochdecker, der mit seinen dicken Ballonreifen und den großen Fensterflächen an die legendäre Piper Cub erinnert. Mit diesem Flugzeug werden Clubmitglieder umgeschult oder ausgebildet. Es kann aber noch mehr: Segelflugzeuge in den Himmel schleppen zum Beispiel, selbst dann wenn sie wie im Falle einer doppelt besetzten ASK21 schwerer sind, als das Schleppflugzeug selbst. Natürlich steht auch hier die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Moderne, sparsame Motoren, die zudem mit handelsüblichen SuperPlus betrieben werde können und in Verbindung mit dem niedrigen Abfluggewicht Schleppbetrieb zu vertretbaren Kosten garantieren sind für den Vereinsbetrieb natürlich interessanter, als wenn eine 4sitzige Schleppmaschine mit großvolumigem Benzinmotor startet.

Zurzeit verfügt der Club also über folgende Flugzeuge 3 Einsitzer Ka6, Ka8, ASW19, 2 Doppelsitzer ASK21, 1 Reise und Schleppmaschine „Morane“, 1 Motorsegler Typ Falke 2000, sowie vorgenanntes Ultraleicht Flugzeug Typ „Wild Thing“. Darüber hinaus wird hoffentlich schon zum Jubiläumsflugtag ein besonderer Oldtimer liebevoll restauriert über der Mosel zu sehen sein. Unsere Rhönlerche, auf der so viele Clubmitglieder das Fliegen erlernt haben, und die die letzten Jahre ein Schattendasein in einer Hallenecke fristete wird derzeit unter fachmännischer Leitung und tatkräftigem Einsatz von Gründungsmitglied Horst Dahlke und seinen Helfern hergerichtet und in den erstklassigen Zustand versetzt den sie verdient hat.

3. Der Flugplatz und die Einrichtungen

Nachdem die Mitglieder des jungen DASC wie Eingangs erwähnt mangels eigenem Fluggelände ihre ersten Hüpfer , Luftsprünge und Übungsflüge auf einem Flugfeld bei Wittlich-Wengerohr machen mussten, reifte natürlich frühzeitig der Wunsch nach einem eigenen Platz.

Einige Clubmitglieder wussten, dass bereits vor dem Krieg Ernst Knirps zwei Segelflüge auf dem Mont Royal durchgeführt hatte, und man stieg in die neuerliche Flugerprobung ein die sehr viel versprechende Ergebnisse lieferte. Die Stadt Traben-Trarbach erkannte die Chance als eine der ersten Städte einen Sportflugplatz zu haben, und auch die anliegenden Bauern und Winzer spielten bei der schnellen Beschaffung des notwendigen Geländes mit. Bereits 1956 konnte mit der Anlage des Platzes begonnen werden und auch die Gebäude wurden sofort in Angriff genommen. Die feierliche Grundsteinlegung erfolgte an Ostern 1956. Mit deutscher Gründlichkeit, gemeinsamer Deutsch-Amerikanischer „manpower“ und schwerem Gerät wurde in über 3000 Arbeitsstunden der Platz hergerichtet, drainiert und eingesäht. Dabei mussten über 5000cbm Erde bewegt werden um die 11ha große Flugplatzfläche zu planieren. Auch Halle und Gaststätte wurden innerhalb eines Jahres gebaut.

Schon vom 15.-17.Juni 1957 fand der Eröffungsflugtag statt mit einem beeindruckenden Programm. Neben den jährlichen Pflege und Wartungsarbeiten an Immobilien und Gerät wurde besonders in den 60er Jahren ständig an der Verbesserung der Drainage gearbeitet. Bis heute besteht das Problem den Platz im Frühjahr trocken und damit befliegbar zu bekommen. Ende der 60er wurde dem Flugplatz Traben-Trarbach ein neuer Status zuerkannt.

Als öffentlicher Verkehrslandeplatz untersteht er fortan der Verkehrsbehörde des Landes. Da dieser Status nicht nur Auflagen für den Flugbetrieb (Betriebspflicht etc) sondern auch für die Flugsicherheit bedeutete, nahm man in den 70ern ein neues Großprojekt in Angriff: Den Bau der neuen Flugleitung mit Werkstatt und neuer Flugzeughalle. Diese in reiner Eigenleistung und ohne finanzielle Hilfe errichteten Gebäude konnten Ende der 70er ihren Betrieb aufnehmen. Was bis heute blieb ist das Problem des nassen Platzes im Frühjahr. Diese fliegerische Durststrecke ist in so manchem Jahr zermürbend für die Piloten, denn besonders das Frühjahr bietet mit seinen großen Temperaturunterschieden (frostige Nächte, starke Sonneneinstrahlung am Tag) sehr gute Segelflugbedingungen. Deswegen wäre eine teilbefestigte Bahn Traum aller Mitglieder. Würde sie nicht nur ganzjährigen Flugbetrieb ermöglichen, sondern sich durch kürzere Startstrecken auch positiv auf Sicherheit und Geräuschentwicklung auswirken. Ende der 80er war der DASC diesem Ziel so nah wie nie zuvor. Das Land hatte die Befestigung befürwortet und erhebliche Mittel zugesagt. Die Finanzierung war somit gesichert, lediglich der Stadtrat kippte die Genehmigung mit nur einer Stimme!

Außer den üblichen Instandhaltungsmaßnahmen an Platz und Gerät verliefen die 90er unspektakulär, doch der Beginn des neuen Jahrtausends brachte sehr schlechte Nachrichten für den DASC. Die Stadt plante eine beträchtliche Ausweitung des Gewerbegebiets Mont Royal unter Einbeziehung des Flugplatzgeländes. Dies hätte das Ende des Clubs und der Fliegerei auf dem Königlichen Berg bedeutet. Der Schock saß tief, besonnenes Handeln und Diplomatie waren gefragt. Mit großem Engagement des Vorstandes und aller Clubmitglieder, mit massiver Unterstützung der Bevölkerung aus den Anliegergemeinden (für die wir uns an dieser Stelle Herzlich bedanken!) sowie tatkräftigem Einsatz der Verkehrsbehörde des Landes konnte der Platzerhalt gesichert werden. Im neuen Flächennutzungsplan wurde der öffentliche Verkehrslandeplatz Traben-Trarbach als Fluggelände integriert und damit der Fortbestand des Clubs gesichert.

4. Die Höhepunkte der Clubgeschichte

Am Wochenende 15./16. Juni 1957 fand der Eöffnungsflugtag statt und der DASC stellte sich erstmals der breiten Öffentlichkeit vor. Ein fast unglaubliches Programm wurde geboten und die Freude und Begeisterung über die wiedererlangte Lufthoheit der Bevölkerung eindrucksvoll vermittelt. Fast alles was zu dieser Zeit Rang und Namen hatte gab sich die Ehre u.a.: Liesl Bach, Hanna Reitsch , Albert Falderbaum oder der 1. Überschallpilot der Welt Col. Charles Yeager um nur einige zu nennen.

Es turnten Kunstflugstaffeln aus Frankreich sowie Eine Jet-Staffel der US-Air-Force mit ihren F100SABRE am Himmel über Traben-Trarbach. Dieses Programm war Einmalig und nur mit Hilfe der Amerikanischen Clubmitglieder möglich.

Das größte Flugzeug das sich je auf unserem Platz einfand war im Jahre 1958 eine amerikanische DC3. Sie war zur Stippvisite aus Spangdahlem gekommen und hatte sich mit ihren 11,5 to Abfluggewicht verteilt auf 2 Räder prompt in einer Senke auf dem Flugplatz fest gerollt. Erst einmal ging gar nichts mehr. Nachdem man die schwere Maschine mit entsprechendem Gerät befreit hatte, der anschließende Start trotz zweier Doppelsternmotoren mit je 1217PS misslang, ersann man einen Trick. Auf kurzem amerikanischen Dienstweg wurden per Hubschrauber 2 Feststoffraketen (so genannte Booster) eingeflogen, unter den Tragflächen montiert und die schöne Maschine in den Himmel über Traben-Trarbach „geschossen“.

Zwei Jahre später richtete der Club einen Hubschrauberflugtag aus, ein Ereignis dass lt. Presseberichten von damals 7000 Zuschauer auf den Mont Royal lockte.

In den nächsten Jahren war der Club häufig Ausrichter und Gastgeber von Sternflügen, Station bei Deutschlandflügen, oder hatte ganz einfach fremde Vereine zu Gast, die ihren Fliegerurlaub an der Mosel sehr genossen.

Das größte Ereignis bei dem der Club als Gastgeber fungierte war der Besuch des Luftschiffes „Drei Musketiere“ im Jahre 1973 für eine ganze Woche. Dieser Besuch mit Demonstrations-, Rund- und Passagierflügen brachte dem Club den bisherigen Rekordbesuch. Allein für den Sonntag wurden 20000 Besucher geschätzt. Eine große logistische Aufgabe für den DASC, denn der Gastgeber ist selbstverständlich auch für die Flugsicherheit verantwortlich. Dieses Großereignis blieb bis heute unübertroffen.

Im Juli 1987 fand ein Oldtimer-Treffen der Besonderen Art statt der „Vintage-Glider-Club“ aus England hatte sich für eine Woche Flugbetrieb auf dem Mont Royal eingefunden. Ein Club der die schönsten Segelflugoldtimer der Welt restauriert, pflegt und fliegt und dabei auf den schönsten Plätzen Europas zu Hause ist. Die legendäre SG38, Slingsby, Minimoa, Mü13, sie alle hingen am Windenseil des DASC .Der ganze Verein fühlte sich als Gastgeber geehrt, packte kräftig mit an und wurde zu Rundflügen in den offenen Doppelsitzern eingeladen .Besonders den damaligen Schülern werden diese beeindruckenden Flüge immer in Erinnerung bleiben.

In den 90er Jahren war der Club u.a. Gastgeber des Jugendvergleichsfliegens vom Rheinland-Pfälzischen Luftsportverband. Eine sehr positive historische Bilanz also ,die am 12. und 13.Juni 2004 mit einer beeindruckenden 50Jahr Feier gekrönt wurde.

5. Der DASC heute und morgen

Der aktuelle Status des DASC mit seiner 50jährigen Geschichte kann sich sehen lassen. Ein moderner Flugzeugpark, nahezu 100 Clubmitglieder, davon ca. 15 Schüler. Eine sehr effiziente Jugendarbeit die, wie die Vergangenheit gezeigt hat, durchaus Weichen fürs Berufsleben stellen kann. Immerhin 6 aktive oder ehemalige DASCler alleine beim fliegenden Personal der Lufthansa. Berufspiloten bei Polizei und Bundeswehr sowie Mechaniker und Kontroller. Ganze 14 Fluglehrer wurden beim DASC ausgebildet. Es lohnt sich also die Jugendarbeit so ernst zu nehmen, wie es der Club in den vergangenen 50 Jahren getan hat. Außerdem verfügt der Club über weiteres wertvolles „Kapital“ von dem man in den Anfangsjahren noch nichts wusste: unsere „Fliegenden Rentner“ die eine Motivation und einen Ehrgeiz vorleben, der beispielhaft für den fliegerischen Nachwuchs ist, und die hauptsächlich für das Stück Heimat verantwortlich sind, dass die DASC-Mitglieder heute auf Ihrem Flugplatz vorfinden! Segelfliegen ist ein Sport der eine sehr aktive Teilnahme aller Beteiligten voraussetzt. Er nimmt den Nachwuchs in die Pflicht und schafft mit disziplinierten Verhalten die Rahmenbedingungen für einen sicheren Flugbetrieb. Wir haben allen Grund in Respekt vor den erbrachten Leistungen zurück—und voller Optimismus nach vorne zu blicken!

Hals und Beinbruch! (Text v. H. Krämer,Kröv; Bilder erstellt von Mitgliedern des DASC) )

 

 

 

 

 

Deutsch - Amerikanischer Segelflug - Club e.V.  Flugplatz Traben-Trarbach  Postfach 1525  56834 Traben - Trarbach / Mosel  Tel: 06541-1005