Ausbildungsmöglichkeiten

Mit unseren erfahrenen und ehrenamtlichen Fluglehrern kannst du deinen Traum von der Pilotenlizenz verwirklichen.

Wir verfügen über eine moderne und vielseitige Flugzeugflotte, die vom klassischen Oldtimer bis hin zum leistungsstarken Hochleistungs-Segelflugzeug reicht. Damit kannst du ganz am Anfang deiner fliegerischen Ausbildung genau das Flugzeug nutzen, das zu deinem Ausbildungsstand passt. Vom ersten Start an lernst du sauber zu fliegen, Entscheidungen zu treffen und ein echtes Gefühl für Luft, Wetter und Maschine zu entwickeln.

Unsere ehrenamtlichen Fluglehrer begleiten dich dabei jederzeit in deinem Tempo. Nicht nur als reine Ausbilder, sondern als Mentoren, die wirklich mit dir am Flugplatz stehen, dir Dinge erklären, mit dir fliegen und dich Schritt für Schritt weiterbringen. Du bist dabei nie allein unterwegs, sondern wirst kontinuierlich unterstützt, egal ob beim ersten Start, bei der Landung oder beim Übergang in die nächste Lizenzstufe.

Dazu kommen attraktive und faire Konditionen, die den Einstieg in die Fliegerei erschwinglich machen. Ziel ist nicht, dich zu überfordern, sondern dir eine echte und bezahlbare Möglichkeit zu geben, Fliegen zu lernen und langfristig dranzubleiben.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Man kann die Ausbildung bereits im Alter von 14 Jahren beginnen, wobei bei Minderjährigen die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter vorliegen muss. Eine Altershöchstgrenze gibt es nicht – zum Fliegenlernen ist es nie zu spät.
Zu Beginn der Ausbildung muss lediglich ein polizeiliches Führungszeugnis und ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis vorliegen.

Zu Beginn der Ausbildung sollten ein polizeiliches Führungszeugnis sowie ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis vorliegen. 

Werde noch heute Mitglied in unserem Verein und lerne fliegen. Bei uns kannst du, geschult von unseren ehrenamtlich tätigen Fluglehrern, den Luftfahrerschein für Segelflugzeugführer erwerben.

Was sind die nächsten Schritte?
Wenn alle Formalitäten erledigt sind und die Aufnahmegebühr bezahlt ist, kann es auch schon losgehen. Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die Praxisausbildung findet an den Wochenenden während der Flugsaison, je nach Wetter von Mai bis Oktober statt und besteht aus drei Ausbildungsabschnitten.

"Der SPL" Wie lange dauert die Ausbildung?

Bis zum ersten Alleinflug (A-Prüfung) benötigen die meisten Flugschüler etwa 30 bis 60 Starts. Die B- und C-Prüfung erfolgen in der Regel in der darauffolgenden Flugsaison. Die abschließende Prüfung für die Segelfluglizenz (SPL, Segelfluglizenz zum Führen von Segelflugzeugen) wird meist nach etwa 1,5 bis 2 Jahren abgelegt.

Erster Ausbildungsabschnitt "zur A-Prüfung"

Hier lernt der Schüler in einer doppelsitzigen Schulmaschine gemeinsam mit Fluglehrer die Grundlagen des Fliegens. Hierzu gehört die Wirkung der Ruder, der Geradeaus- und Kurvenflug oder das Starten und Landen. Das Ziel dieses Ausbildungsabschnittes ist der erste Alleinflug (die A-Prüfung). 

Zeitaufwand: 3-6 Monate, je nach Engagement, 30-60 Schulstarts

Zweiter Ausbildungsabschnitt "zur B- und C-Prüfung"

Hier werden die fliegerischen Fähigkeiten weiter verfeinert. Der Flugschüler übt dabei steileres Kreisen, Kurvenwechsel, Schnellflug sowie insbesondere das Thermikfliegen. Zusätzlich lernt er neue Flugzeugmodelle kennen, darunter unsere Einsitzer.

Am Ende dieses Ausbildungsabschnitts stehen erste Überlandflüge mit Fluglehrer, auch weiter entfernt vom Heimatflugplatz, sowie Starts und Landungen auf fremden Flugplätzen.

Die Dauer dieses Abschnitts beträgt in der Regel etwa 6 Monate mit ca. 40 bis 50 Starts.

Dritter Ausbildungsabschnitt "der Überlandflug"

In dem letzten Ausbildungsabschnitt vor der praktischen Luftfahrerscheinprüfung wird noch ein Streckenflug über mindestens 50 km im Alleinflug durchgeführt. Hier erhält der Flugschüler den Auftrag, einen Überlandflug selbstständig zu planen. Zum Gelingen muss er dabei besonders seine erlernten navigatorischen und meteorologischen Fähigkeiten demonstrieren, er muss beweisen, dass er ein "richtiger" Pilot ist. Vorher ist jedoch die theoretische Prüfung erfolgreich abzulegen.

Die Luftfahrerscheinprüfungen

Vor dem Abschluss der Ausbildung erfolgt die theoretische Prüfung als Multiple-Choice-Test beim Luftamt. Dabei werden die im Winterunterricht behandelten Fächer abgefragt: Navigation, Meteorologie, Aerodynamik, allgemeine Luftfahrzeugkunde, Luftrecht, Verhalten in besonderen Fällen sowie menschliches Leistungsvermögen.

Anschließend folgt der geforderte 50-km-Überlandflug. Wenn dieser erfolgreich durchgeführt wurde, ist die praktische Prüfung in der Regel gut zu bewältigen. Dabei sind dem Prüfer in ein bis drei Flügen die erlernten Fähigkeiten nachzuweisen.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Teile wird der lebenslang gültige Luftfahrerschein für Segelflugzeuge (SPL) ausgestellt.

Die Umschulung auf Motorsegler

Nach dem Erhalt der Segelfluglizenz kann man seinen Flugschein zum Führen von Motorseglern erweitern. Die Umschulung bereitet kaum Probleme, denn hier wird auf dem Segelflugschein aufgebaut. Fliegen kann man ja schon.

Ausbildung auf dem Ultraleichtflugzeug

In unserem Verein hast du die Möglichkeit, über den Weg Segelflug die Berechtigung für Ultraleichtflugzeuge zu erwerben.

Wenn du bereits eine Lizenz als Motorflugzeugführer oder Motorseglerführer besitzt, ist der Übergang besonders unkompliziert. In diesem Fall reicht eine Einweisung aus, eine zusätzliche Prüfung ist für die Ausstellung des Luftfahrerscheins für Luftsportgeräteführer nicht erforderlich.

Auch als Segelflieger kannst du deine bereits gesammelte Erfahrung anrechnen lassen. Hier ist eine ergänzende Ausbildung im Ultraleichtbereich von mindestens 10 Flugstunden vorgesehen. Zusätzlich sind eine theoretische Prüfung (mit möglichen Erleichterungen) sowie eine praktische Prüfung erforderlich.

Die Ausbildung schließt in jedem Fall mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung ab. Danach bist du berechtigt, Ultraleichtflugzeuge eigenständig zu führen und deine fliegerische Erfahrung weiter auszubauen.

Der Deutsch-Amerikanische-Segelflugclub e.V. verfügt über ehrenamtliche Fluglehrer, die sich darauf freuen, dich auf dem Weg zur Fluglizenz zu betreuen. Neben der praktischen Ausbildung betreuen die Fluglehrer auch die theoretische Ausbildung in den prüfungsrelevanten Fächern.

Sprich uns gerne an, wir sind gerne bereit, interessierten Gästen Fragen bezüglich der Ausbildung zum Piloten zu beantworten.