Anfluginformationen

Kurze Übersicht

Traben-Trarbach ist ein Verkehrslandeplatz mit 750x30m Grasbahn, betrieben vom Deutsch-Amerikanischen Segelflugclub Traben-Trarbach. Er liegt auf erhöhtem Gelände in einer Moselschleife, ca. 180m über Talniveau. Das umliegende Gelände ist ebenfalls hügelig, teilweise höher und weitgehend bewaldet. Durch die Geländestruktur können Anflüge mit Seitenwind ggf. turbulent sein. In beiden Anflugrichtungen befinden sich ca. 30m hohe, gut markierte Masten seitlich der Anfluglinien. 

Es ist mit erhöhtem Segelflugverkehr inklusive Kunstflug zu rechnen.

Ca. 5km östlich des Platzes schließt die Kontrollzone des Flughafens Frankfurt-Hahn an. Der Flugplatz liegt unterhalb einer TMZ mit einer Untergrenze von 5500ft.

Das Anflugblatt der AIP zeigt Koordinaten, Frequenz, Hindernisfreiheit und Besonderheiten.

Die Bahn 36/18 hat ein Gefälle von ca. 12m in Richtung Süden. Deshalb wird für Motorflugzeuge in der Regel Landerichtung 36 und Startrichtung 18 empfohlen. 

Durch den Bahnanstieg kann im Endanflug auf die 36 die optische Illusion zu großer Höhe entstehen. Anflüge sollten entsprechend geplant werden.

36

Anflugrichtung 36

Bei seltenem, stärkerem Südwind und Landerichtung 18 findet der Anflug über Wald auf eine abfallende Piste statt. Auch hier sollte der optische Eindruck entsprechend berücksichtigt werden.

18

Anflugrichtung 18

Bei Seitenwind sollte mit Turbulenz in Bodennähe gerechnet werden.

Segelflug wird mittels F-Schlepp und Windenbetrieb durchgeführt. F-Schlepp Starts finden in der Regel ebenfalls auf der 18 statt. Der Windenbetrieb richtet sich nach der Windrichtung. 

Anfliegendem Verkehr wird empfohlen, frühzeitig die Frequenz zu rasten, sich ein entsprechendes Bild des Platzverkehrs zu machen . Es ist auf Windenseile und ggf. entgegenkommende Segelflugzeuge zu achten. Eine gelbe Warnblinkleuchte auf der Winde zeigt aktiven Betrieb an.

Weiterhin wird empfohlen, sich mit den Empfehlungen des Platzhalters vertraut zu machen, insbesondere beim Anflug mit "Fliegen ohne Betriebsleiter".

Nach der Landung sollte die Piste zügig nach Westen verlassen werden. Hier stehen für Motorflugzeuge auch ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Helikopter sollten im nordöstlichen Bereich des Flugplatzes parken. Dabei sind beim Hovern am Boden befindliche Segelflugzeuge zu meiden.